Helden erleben.

Unzählige Male bei Tag und Nacht rücken sie aus. Immer dann, wenn Not am Mann oder an der Frau ist, 365 Tage im Jahr. Feuerwehr, Polizei oder die unzähligen anderen Organisationen, die unserem Leben das Selbstverständnis geben, dass Hilfe kommen wird, wenn wir sie brauchen. Glücklicherweise ist es meist eine Arbeit im Verborgenen, vom 25. & 26. Mai wollen der Sauerlandpark und die Stadt Hemer allen Helferinnen und Helfern mit den 7. Sicherheitstagen eine Plattform geben, sich der großen Öffentlichkeit zu präsentieren. Das gesamte Wochenende wird im Sauerlandpark alles zu erleben sein, was Blaulicht auf dem Dach hat.

Ein Feuer in der Wohnung, ein schwerer Verkehrsunfall, eine Kohlenstaub- oder Fettexplosion, eine Rettungsaktion im Felsenmeer. All das sind Momente, die wir als Betroffene niemals erleben möchten. Passiert es aber dennoch, dann erwarten wir von den Rettungsdiensten vollen Einsatz. Sie alle sind unsere Helden des Alltags.

Gemeinsam laden sie ein zu den siebten Hemeraner Sicherheitstagen, die nicht nur die Größten aller Zeiten sind, sondern auch die, bei denen die ganze Familie ´ihren Helden` über die Schulter schauen kann. Gerade für alle Kinder ist es ein ganz besonderes Wochenende, denn welcher kleine Junge hat nicht schon einmal gesagt: „Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann!“ Bei den Sicherheitstagen dürfen sich die Kinder auf den ´Drachen Grisu` freuen, erklimmen die größte Feuerwehrhüpfburg Deutschlands mit zwölf Metern Länge und zehn Metern Breite. Dazu gibt es Mitmachaktionen, Infostände und natürlich unzählige zu erkundende Einsatzfahrzeuge rund um den Himmelsspiegel. Hinzu kommen zahlreiche Vorführungen, die Klein und Groß in ihren Bann ziehen werden.

 

Das Programm:

Samstag, 25. Mai 2019

11.00 Uhr

Offizielle Eröffnung & Begrüßung

 

12.00 Uhr

Die Drehleiter – eine Vorführung der Feuerwehr Hemer

Das beeindruckendste Feuerwehrfahrzeug – die Drehleiter. Aus einer Höhe von bis zu 23 Metern können mit der Drehleiter Menschen aus gefährlichen Situationen gerettet werden – diesmal gezeigt am Beispiel einer Personenrettung vom Dach des Grohe-Forums. Auch der Einsatz des Wasserschlauchs über die Drehleiter wird gezeigt.

 

13.00 Uhr

Die Rettungshunde – Vorführung der Sondereinheit der Feuerwehr Iserlohn

Werden vermisste Personen gesucht, ob unter Trümmern oder in unwegsamem Gelände, kommen sie zum Einsatz – die Rettungshunde der Feuerwehr Iserlohn. Im Sauerlandpark zeigen die Hunde in einem anspruchsvollen Parcours ihr Können, lösen schwierige Aufgaben und stellen ihren eindrucksvollen Geruchssinn unter Beweis.

 

14.00 Uhr

Der Fahrzeugbrand – eine Übung der Feuerwehr Hemer

Pro Jahr brennen rund 15.000 Autos auf deutschen Straßen. Die Ursachen sind unterschiedlich. Deshalb braucht es mehr als nur eine Taktik, um die Flammen zu löschen. Ob mit Hilfe eines Löschgruppenfahrzeugs oder einem Schaumangriff, die Feuerwehr Hemer zeigt ihr umfangreiches Fachwissen.

 

15.00 Uhr

Gefahren im Haushalt – eine Vorführung der Jugendfeuerwehr Hemer

Haarspray- oder Deodosen findet man in jedem Badezimmer, heißes Fett in der Fritteuse oder einer Pfanne. Hinter vielen täglichen Haushaltsdingen verbergen sich Gefahren. Sie zu erkennen und damit umzugehen, ist die Herausforderung. In praktischen Versuchen zeigt die Jugendfeuerwehr Hemer den Besuchern wie Explosionen und hohe Stichflammen zu bekämpfen sind.

 

16.00 Uhr

Das Technische Hilfswerk (THW) – eine Vorstellung

Die Nacht hell erleuchten oder ein Überschwemmungsgebiet trocken legen? Es sind die unterschiedlichen Einheiten und die Fülle der Spezialtechnik, die die Hilfe des THW wertvoll und besonders machen. Ob Hochwasser, Ölschaden oder Lawinengefahr – die Liste der Einsatzoptionen für das THW ist lang und vielfältig. Um diesen und anderen Gefahren angemessen begegnen zu können, bündelt das THW Personal und Spezialtechnik in unterschiedlichen Einheiten. Der THW Ortsverband Altena zeigt seine Fahrzeuge und sein Equipment.

 

Sonntag, 26. Mai 2019

11.00 Uhr

Die Drehleiter – eine Vorführung der Feuerwehr Hemer

Das beeindruckendste Feuerwehrfahrzeug – die Drehleiter. Aus einer Höhe von bis zu 23 Metern können mit der Drehleiter Menschen aus gefährlichen Situationen gerettet werden – diesmal gezeigt am Beispiel einer Personenrettung vom Dach des Grohe-Forums. Auch der Einsatz des Wasserschlauchs über die Drehleiter wird gezeigt.

 

12.00 Uhr

Das Technische Hilfswerk (THW) – eine Vorstellung

Die Nacht hell erleuchten oder ein Überschwemmungsgebiet trocken legen? Es sind die unterschiedlichen Einheiten und die Fülle der Spezialtechnik, die die Hilfe des THW wertvoll und besonders machen. Ob Hochwasser, Ölschaden oder Lawinengefahr – die Liste der Einsatzoptionen für das THW ist lang und vielfältig. Um diesen und anderen Gefahren angemessen begegnen zu können, bündelt das THW Personal und Spezialtechnik in unterschiedlichen Einheiten. Der THW Ortsverband Altena zeigt seine Fahrzeuge und sein Equipment.

 

13.00 Uhr

Die Rettungshunde – Vorführung der Sondereinheit der Feuerwehr Iserlohn

Werden vermisste Personen gesucht, ob unter Trümmern oder in unwegsamem Gelände, kommen sie zum Einsatz – die Rettungshunde der Feuerwehr Iserlohn. Im Sauerlandpark zeigen die Hunde in einem anspruchsvollen Parcours ihr Können, lösen schwierige Aufgaben und stellen ihren eindrucksvollen Geruchssinn unter Beweis.

 

14.00 Uhr

Der Fahrzeugbrand – eine Übung der Feuerwehr Hemer

Pro Jahr brennen rund 15.000 Autos auf deutschen Straßen. Die Ursachen sind unterschiedlich. Deshalb braucht es mehr als nur eine Taktik, um die Flammen zu löschen. Ob mit Hilfe eines Löschgruppenfahrzeugs oder einem Schaumangriff, die Feuerwehr Hemer zeigt ihr umfangreiches Fachwissen.

 

15.00 Uhr

Gefahren im Haushalt – eine Vorführung der Jugendfeuerwehr Hemer

Haarspray- oder Deodosen findet man in jedem Badezimmer, heißes Fett in der Fritteuse oder einer Pfanne. Hinter vielen täglichen Haushaltsdingen verbergen sich Gefahren. Sie zu erkennen und damit umzugehen, ist die Herausforderung. In praktischen Versuchen zeigt die Jugendfeuerwehr Hemer den Besuchern wie Explosionen und hohe Stichflammen zu bekämpfen sind.

 

16.00 Uhr

Siegerehrung der VFDU Rescue- und Trauma-Challenge

Die Rescue- und Trauma-Challenge des VFDU e.V. findet in diesem Jahr erstmals in Hemer statt. Diese Deutschen Meisterschaften in der Unfallrettung locken insgesamt 22 Teams mit rund 180 Feuerwehrleuten nach Hemer. Weitere Informationen finden Sie am Ende dieses Textes.

Ein Amateurfilm:

 

Hubschrauber-Rundflüge ganztags am Samstag und Sonntag zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr:

Die Ahlener Firma Helilift bietet Hubschrauber-Rundflüge über Hemer und den Sauerlandpark an. Dafür können bereits ab jetzt Karten zum Preis von 39,90 € im Ticketshop des Parks gekauft werden. Die Rundflüge dauern rund zehn Minuten. Insgesamt rund 250 Fluggäste können am Samstag und Sonntag in die Luft gehen.

 

Weitere Detailinformationen:

 

GRISU HILFT! – HELFEN SIE MIT!

Die Organisatoren und beteiligten Organisationen der Hemeraner Sicherheitstage 2019 unterstützen das erfolgreiche Projekt ´Grisu hilft!`. In Hemer gibt es den sympathischen Feuerwehr-Drachen zum Anschauen, außerdem hilft Grisu beim Spendensammeln!

Mit Grisu haben die ´Macher` der Sicherheitstage DAS Maskottchen für alle Feuerwehren gewonnen und unterstützen damit die Aktion ´Hilfe für Helfer`. Durch den Kauf der Grisu-Plüschfiguren wird eine Spendenaktion unterstützt, deren Erlös verunglückten Kameraden und deren Angehörigen mit einer Sofortzahlung hilft.

Dazu bietet die Firma ´Feuerwehrhelden` Grisu als Plüschfigur (geprüft und zertifiziert durch den TÜV Rheinland) an, wovon ein EUR je verkauftem Grisu als Spende an das Sonderkonto ´Hilfe für Helfer` geht.

Die Grisu Plüschfiguren sollten in keinem Einsatzfahrzeug fehlen, denn, sollten während eines Einsatzes Kinder betroffen sein, dient der kleine grüne Feuerwehrmann als perfekter Tröster für die Kleinen.

Alle weiteren Informationen finden Sie unter grisuhilft.de.

 

 

Deutsche Meisterschaft in der Unfallrettung und der Traumaversorgung in Hemer

Am 25. & 26. Mai lädt der Sauerlandpark zur ersten Rescue – und Trauma-Challenge nach Hemer ein. Rund um das Grohe Forum treffen sich rund 200 Feuerwehrleute und Mitarbeiter aus dem Rettungsdienst. Sie alle trainieren für den Notfall.

Die Rettung eingeklemmter Personen ist eine der schwierigsten Aufgaben für Rettungsdienste und Feuerwehren. Auf beengtem Raum muss unter Zeitdruck, in Teamarbeit, ein Mensch mit den modernsten Möglichkeiten der Notfallmedizin aus einem oftmals verformten Fahrzeug geborgen werden. Um einen steten Austausch von Know-how und Techniken zu fördern, gibt es die Vergleichswettkämpfe der Unfallrettung schon seit längerem im englischsprachigen Raum und seit 2006 auch in Deutschland.

Bei der sogenannten Deutschen Meisterschaft in der technischen Unfallrettung und der Trauma-Versorgung wird nicht die beste Mannschaft der Republik in der Unfallrettung bzw. das beste Team in der Trauma-Versorgung gesucht, es geht vielmehr um den Erfahrungsaustausch und Training, das Opfern auf den Straßen im Ernstfall zugutekommen wird. Teams lernen von anderen Teams. Das was bei der Challenge zu sehen ist, fließt bei vielen Teams in die alltägliche Arbeit ein. Insgesamt haben sich für die Rescue-Challenge 22 deutsche Teams aus verschiedenen Bundesländern angemeldet. Sie kommen aus Hessen, Baden-Württemberg, Thüringen, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, dem Saarland und Hamburg.

An den Veranstaltungstagen starten die Teams jeweils zwei Mal. Beim ersten Fahrzeug-Befreiungsszenario muss eine ´verletzte` Person durch ein Team, bestehend aus sechs Personen, versorgt und, wenn möglich, in zehn Minuten befreit werden. Dabei kann der Gesundheitszustand der verunfallten Person instabil sein und je nach Lage kritisch werden. Das zweite Szenario dauert insgesamt 20 Minuten. Dabei bleibt der Gesundheitszustand des Eingeklemmten stabil, wenn der im Auto befindliche Retter entsprechende Versorgung und weitere Überprüfungen durchführt. Die Teams werden durch ein international geschultes Schiedsrichterteam in drei verschiedenen Bereichen bewertet: Teamführer, Technik und die medizinische Versorgung. Aus allen von den Schiedsrichtern vergebenen Punkten wird dann das beste Team ermittelt. An der Trauma Challenge (TC) können alle teilnehmen, die mit der Rettung verunfallter Personen vertraut sind (z.B. Feuerwehr, Rettungsdienst oder andere Organisationen). 2019 können bei der TC zwölf Teams antreten. Auch dieses Jahr freuen wir uns auf Teams aus Baden Württemberg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Thüringen, Hessen, dem Saarland, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Ein Team reist extra aus Luxemburg an.

Jedes Team, bestehend aus zwei Personen, arbeitet ebenfalls zwei Szenarien am Veranstaltungswochenende ab, die jeweils ca. zehn Minuten dauern. Anschließend bewerten zwei Schiedsrichter die Übung. In den ersten neun Minuten sollen die Rettungskräfte den Gesundheitszustand des/der Verunfallten ermitteln und dann dementsprechend behandeln. In der letzten Minute des Szenarios findet dann die Patientenübergabe an einen der Trainer statt. In folgenden Bereichen werden die Teams bewertet: Herangehensweise, Untersuchung und Versorgung des/der Verletzten, sowie Kommunikation. Da wir die Rescue- und Traumachallenge als Fortbildungsveranstaltung sehen, freuen sich die Organisatoren über zahlreiche Zuschauer.

 

Der Eintritt zu den Sicherheitstagen ist in der Dauerkarte L (Basis-Dauerkarte) und der Dauerkarte XXL inklusive, alle anderen kaufen eine Tageskarte.