Förderverein des Sauerlandparks

Als im Mai 2007 die Felsenmeerstadt Hemer den Zuschlag für eine Landesgartenschau nur drei Jahre später erhielt, war den Verantwortlichen eines klar: Eine starke Gartenschau braucht einen starken Förderverein. Das hat sich bis heute für den Sauerlandpark nicht geändert.

Der Förderverein des Sauerlandparks ist mit seinen bis heute über 1000 Mitgliedern eine tragende Säule des Parklebens – und einer der Premium-Sponsoren. Ohne ehrenamtliches Engagement oder die finanzielle Unterstützung wären viele Arbeiten, wären viele Projekte gar nicht umsetzbar. Mitglieder des Fördervereins pflegen die Themengärten, helfen bei Veranstaltungen oder besetzen die Infostände im Park.

 

Besonders stolz ist der Förderverein Sauerlandpark natürlich auf seine jährlichen Förderprojekte:

2019: Erweiterung des bestehenden U3-Spielplatzes

Seit August 2019 können die jüngsten Besucher die Erweiterung des U3-Spielplatzes unterhalb von Wasserspielplatz und Tunnelrutsche genießen.  Zum bestehenden Teil – mit seinen ganz besonderen Spielgeräten – gesellen sich ein neues Sandspiel, ein Kletterturm, ein Tipi-Karussell und das Musikspiel.

 

2018: Oase der Sinne im Park der Sinne

Der „Park der Sinne“  – er lockt mit seinem Panoramablick auf den Jübergturm bis weit hinaus in die Nachbarstadt Iserlohn. Die „Oase der Sinne“ als gemütlicher Treffpunkt in direkter Nähe zum Labyrinth, Englischem Gartenzimmer, Senkgarten, Bürgerstauden- sowie Felsengarten ist immer ein Besuch wert.

 

2017: Boulder-Felsen am Beachvolleyball-Feld

Ein Ensemble aus Kletterfelsen. Zwei individuell geformte  Kunstfelsen bis 2,5 Meter Höhe mit Griff-Steinen und Mulden können rundum erklettert werden, damit die Kletterprofis von morgen schon früh geschult werden in Koordination, Gleichgewichtssinn und Körpergefühl. Bouldern nennt man diese sportliche Betätigung ohne Kletterseil. Die Kletterfelsen haben ihren Platz gegenüber dem Seilgarten und hinter dem Beachvolleyball-Feld gefunden – nahe des Durchgangs zum „Park der Sinne“. Die Kletterfelsen sind eine großartige Aktionsfläche für Kinder ab fünf Jahren und alle Jugendliche.

 

2016: Senkgarten im Park der Sinne

Die Idee des Senkgartens (sunken gardens) stammt ursprünglich aus England. Um 1900 waren sie in englischen Landhausgärten sehr beliebt. In Deutschland entstand im Jahr 1911 der erste Senkgarten in Potsdam-Bornim, und zwar bei dem bekannten Staudenzüchter Karl Foerster. Inzwischen gibt es in einigen öffentlichen Gärten und Parks tiefergelegte Gärten.

 

2015: U3-Spielplatz am Rosengarten

Ein Spielplatz für unsere Jüngsten, für die Gruppe der unter Dreijährigen. Zebra-Wippe, Schaukel-Küken, Baum-Schloss, Wolken-Kletterer, Sonnen-Blume, Mini-Pirouette und Doppel-Taxi erfreuen jetzt die kleinen Abenteurer.

 

2014: Englisches Gartenzimmer im Park der Sinne

So wie in England die Gärten häufig aus einer Anzahl verschiedener Räume gestaltet sind, bot es ich an, in einem Heckenkabinett ein „Englisches Gartenzimmer“ einzurichten. Um den Charakter eines traditionellen englischen Gartens nachzubilden, wurden gebrauchte Ziegel verbaut. Mauerreste und ein rostiger Fensterrahmen sollen die Authentizität unterstützen und bilden den Hintergrund für Kletterpflanzen. Der Löwenkopfbrunnen gibt diesem Mauerabschnitt noch eine zusätzliche Bedeutung. Das sonnige Zentrum des Gartens mit Wegekreuz wird durch die in England so beliebte Sonnenuhr markiert.

 

2013: Tunnelrutsche als Kinderspaß

Tunnelrutschen üben eine ganz besondere Anziehungskraft auf Kinder aus. Das Gleiten in der dunklen Röhre verstärkt das Kribbeln und die Anspannung im Bauch. Welche Befreiung ist das Hinausrutschen in den hellen Tag, oft begleitet durch lautes Lachen oder Schreien. Tunnelrutschen machen Gegensätze wie Oben und Unten, Dunkel und Hell, Anfang und Ende unbewusst deutlich.

 

2012: Niedrigseilgarten (Slack-Line-Parcours)

Das „Slacken“ ist ein Trendsport, natürlich ursprünglich in den USA entdeckt, der dem Seiltanzen ähnlich ist. Wer in Hemer slackt, der genießt das Balancieren auf unterschiedlichen Gurtbändern, die in einer maximalen Höhe von nur 50 Zentimetern gespannt sind und dem eigenen Körpergefühl wirklich alles abverlangen. Kinderkram ist das aber keineswegs, wenn die Akteure auf einer Strecke von 140 Metern auf den zwischen 23 Robinienstämmen gespannten Bändern ohne Abstieg zum Ziel gelangen wollen.

 

2011: Der Bürgerstaudengarten

Eine Hemeraner Erfindung. Die Idee dieses Gartens ist es, einige große Beete im „Park der Sinne“ mit von Bürgern gespendeten winterharten Stauden und ausdauernden Pflanzen zu gestalten und zu erhalten.

 

Alle Infos über den Förderverein gibt es hier.