Vorbereitungen haben begonnen

Oliver Geselbracht und seine Eventabteilung sind offiziell im Stress. Wenn von Montag bis Mittwoch kommender Woche die Big Band der Bundeswehr für ihre möglicherweise einzigen Open Air-Autokonzerte im Sommer 2020 an drei aufeinanderfolgenden Abenden in Hemer Station macht, dann sind die Aufbauten und Vorbereitungen nahezu so umfangreich, wie bei einem der eigentlich geplanten Open Air-Konzerte Ende August, zu denen mehrere tausend Besucher erwartet worden wären. „Das einzige Detail, das wir uns wirklich sparen können, sind die Wellenbrecher, die die Besucher teilen, denn all diejenigen, die zu uns kommen, reisen mit ihrem eigenen Auto an und haben damit ihre Plätze im Autokonzert gleich mit dabei“, schmunzelt Eventchef Geselbracht.

Schon aufgehängt sind die insgesamt drei großen LED-Wände, die das Bühnengeschehen für alle Autokonzert-Besucher gut sichtbar übertragen werden. Dann folgen die Podeste, bevor am Freitag das Licht in die Bühne eingebaut wird. „Da wir alle Musiker mit dem in Corona-Zeiten obligatorischen Abstand auf der Bühne verteilen müssen, wird jeder einzelne Bereich in der Bühne und vor der Bühne ausgeleuchtet. Am Montag, wenn die Big Band dann eintrifft, muss schließlich zur Generalprobe alles fertig sein“, so Gesellbracht weiter. Herausfordernd ist ebenfalls die Umsetzung des Hygieneschutzkonzeptes an dem zuletzt mehrere Tage intensiv gearbeitet wurde. „Wir haben in Hemer die Möglichkeit den Abstand zu wahren. Anders als sonst, gilt vor allem der An- und Abreise, aber auch der Desinfektion der Bühnenbereiche unsere erhöhte Aufmerksamkeit. Alle Kleinigkeiten sind bis ins Detail geplant“, unterstreicht Stabshauptmann Johannes Langendorf, Tourmanager der Bundeswehr Big Band, die in Hemer in großer Besetzung spielen wird.

Gemeinsam mit der Big Band der Bundeswehr unter der Leitung von Bandleader Timor Oliver Chadnik kommen mit Susan Albers, Jemma Endersby und Marco Matias drei herausragende Solisten nach Hemer.

Karten für die Konzertabende sind bei adticket.de und im Ticketshop des Sauerlandparks im Vorverkauf erhältlich. Die Tickets kosten 39,50 Euro zuzüglich Steuern und Gebühren. Ein Ticket gilt für zwei Erwachsene und alle im eigenen Haushalt lebenden Kinder. Besitzer der Dauerkarte XXL des Sauerlandparks Hemer sparen natürlich auch bei diesem Konzert 20 Prozent, zahlen 31,42 Euro zzgl. Steuern und Gebühren. Es gelten an allen Konzertabenden die entsprechenden Autokonzertregeln des Sauerlandparks Hemer.

 

Susan Albers

Seit mehr als 25 Jahren steht Susan Albers auf den Bühnen dieser Welt. Und dabei wirkt sie frisch, ausgelassen und mit ihrer unbändigen Spiel-, und Musizierfreude so, als wäre jeder Auftritt der Moment ihres Lebens. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zum Gesang. Mit acht Jahren kam das Klavier hinzu und seither begleitet Albers auch immer wieder ihre sagenhafte und unverwechselbare Stimme mit Gänsehaut-Feeling selbst am Piano.

Susan Albers insgesamt einjähriger Aufenthalt in London hat die Künstlerin musikalisch vielseitig geprägt. Hier arbeitete sie an ihrem Debütalbum und erhielt durch die Zusammenarbeit mit dem Londoner Songwriter Geoff Holliss, der schon mit Whitney Houstons Hitproduzent Michael Narada Walden arbeitete tiefgebende neue musikalische Impulse.

2011 wurde Susan Albers bei der Verleihung des 29. Deutschen Rock und Pop Preises in Wiesbaden in den Kategorien “Beste Singer/Songwriter“, “Beste Popband“ und “Beste Popsängerin“ mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Ihr Debütalbum erlangte als “Bestes englischsprachiges Album“ den 2. Platz.

Zur 10-jährigen Jubiläumsstaffel der Castingshow “Deutschland sucht den Superstar“ in den Jahren 2012/2013 schaffte es Susan Albers nach dem Recall über den Auslandsaufenthalt auf der Karibikinsel Curacao bis in die Liveshows 2013. Dort zeigte sie vor allem ihre außergewöhnlich große musikalische Vielfalt und darüber hinaus ihre zahlreichen Facetten im Bereich Styling, Performance und Choreographie.

Dabei waren in der Show Interpretationen von Songs wie “All by myself“ von Celine Dion, “Männer“ von Herbert Grönemeyer und “Halo“ von Beyonce im Programm der Sängerin. Susan Albers einzigartige und genreübergreifenden Stilsicherheit sowie ihre bestechende Musikalität brachten sie in dieser 10. Staffel nicht nur auf den 4. Platz, sondern auch als Sängerin zur Big Band der Bundeswehr.

 

Jemma Endersby

Was haben die Fantastischen Vier, Max Herre, Joy Denalane, Rea Garvey, Stefanie Heinzmann, Cassandra Steen und Revolverheld gemeinsam? Mit all diesen Künstlern stand Jemma Endersby als Sängerin bereits auf der Bühne. Und seit Januar 2017 nun auch mit der Big Band der Bundeswehr.

Die musikalische Bandbreite der gebürtigen Britin ist gewaltig; ihre Stimme, ihr Auftreten und ihre Präsenz ziehen sich wie ein roter Faden durch jeden ihrer Songs. Mit etlichen Jahren Bühnenerfahrung an der Seite der ganz Großen, erfüllte sich Jemma Endersby nun den Wunsch, mit einer ganz großen Formation, der Big Band der Bundeswehr und damit einem der renommiertesten Show- und Unterhaltungsorchester in Europa musikalisches Neuland zu betreten. Dies alles natürlich absolut authentisch, selbstreflektiert, ehrlich und mit einer großen Portion typisch britischem Augenzwinkern.

Nach ihrer Jugend in Bedford, einer kleinen englischen Stadt nördlich von London, ging sie nach Liverpool, um dort Musik zu studieren. Von den deutschen Kommilitonen hörte sie damals zum ersten Mal von gemischten Saunas, dem Nichtvorhandensein von Sperrstunden, Bircher Müsli und anderen unaussprechlichen Dingen.

Jemma fackelte nicht lange, packte ihre Koffer und landete wenig später, – ausgerechnet und zufälligerweise am Christopher Street Day –  in Köln. Ohne Wohnung, ohne Job, ohne ein Wort zu verstehen, geschweige denn sprechen zu können. Damals bereute sie es dann doch, sich mit 13 gegen den Deutschunterricht an der Schule entschieden zu haben. Ihre ersten Songs schrieb sie außerhalb Kölns in einer kleinen Bruchbude. Und all dieser Widrigkeiten zum Trotz verliebte sich Jemma in ihre neue Heimat Deutschland.

Denn sie entdeckte für sich so wundervolle Dinge wie deutsches Brot oder die ihr bis dahin unbekannte deutsche Direktheit. („Die Deutschen lieben es, gleich auf den Punkt zu kommen ohne lang um den heißen Brei herumzureden – i like!“)

Vor allem aber natürlich die Menschen. Die so gar nicht spießig, sondern tolerant und weltoffen waren und die sie als englisches Mädchen in ihrer Mitte akzeptierten. Mittlerweile hat sie sich in der deutschen Musikszene einen Namen gemacht und stand auf nahezu allen bedeutenden Bühnen – und ab sofort mit einem beachtlich-großem Klangkörper hinter sich – der Big Band der Bundeswehr.

 

Marco Matias

Der aus Portugal stammende Sänger steht für stimmlich-musikalisches Spitzenniveau und seine ganz besondere Verbindung zum Publikum. Er schafft es gleichermaßen, mit leisen, eindringlichen Tönen zu berühren, als auch ausgelassen mit dem Publikum zu feiern!

Hochprofessionell, stylisch und dabei stets relaxed. Marco Matias auf der Bühne zu wissen, bedeutet, dass man sich neben einer erstklassigen Performance auch auf einen charmanten Sänger und exzellenten Künstler freuen darf. Dabei ist der Sänger vor allem eins: authentisch – und genau dafür liebt ihn sein Publikum!

Der mehrsprachige Sänger (deutsch, englisch, portugiesisch und spanisch) performt souverän und mit viel Herz Genre übergreifend von Lounge & Jazz über Pop & Rock bis hin zu Soul, Latino-Grooves u.v.m. Mit eleganter Vielfältigkeit und professioneller Stilsicherheit überzeugt der Künstler mit dezenter Dinner- und Lounge- Musik, wie auch als druckvoller Party- und Show Act.

Matias hat mit weltweiten Auftritten als erfolgreicher Live-Frontmann und als Studiomusiker für bekannte TV-Produktionen unzählige Erfahrungen gesammelt. Seit 2017 steht er nun mit der Big Band der Bundeswehr auf der Bühne und erfüllt sich damit den Traum von einem großen Klangkörper, der sprichwörtlichen Showtreppe und weltweitem Tourbetrieb mit einem in Europa einzigartigen Show- und Unterhaltungsorchester. Bei der Swing Formation in Uniform hat er seinen Platz gefunden –  denn Marco Matias groovt mit so viel Leidenschaft, Power, Dynamik, Charme und Feeling, dass man sich einfach nicht entziehen kann.

Seine Auftritte als Sänger bei den „Eurovision Song Contests“, „Die deutsche Stimme“ oder bei „Wetten dass…“ und anderen TV-Shows im In- und Ausland zeigen immer wieder nachhaltig sein großartiges Format. Steht er mal nicht selber im Rampenlicht, so arbeitet Matias als Backing-Singer für Größen wie Tony Hadley (Spandau Ballet), Nelly Furtado, José Feliciano, Marla Glen, Max Mutzke oder Peter Schilling.