Großkonzerte werden ins nächste Jahr verschoben

Die Corona-Virus-Pandemie hat auch weiterhin gravierende Auswirkungen auf das Leben im Sauerlandpark Hemer. Bis mindestens zum 3. Mai bleibt das Gelände für die Öffentlichkeit geschlossen. Der Park gehört per Definition nicht zur Gruppe so genannter ´Botanischer Gärten`, sondern ist eine Freizeiteinrichtung, die per Verordnung des Landes Nordrhein-Westfalens auch weiterhin ihre Tore nicht öffnen darf. „Die Gesundheit unserer Gäste steht im Mittelpunkt unseres Denkens. Für uns geht es dabei insbesondere um die Frage, wie wir mit unseren Spielplätzen umgehen. Derzeit sind alle öffentlichen Spielplätze geschlossen, das gilt auch für uns. Deshalb hoffen wir, sobald Spielorte für die Kleinsten freigegeben werden, auch den Sauerlandpark insgesamt wieder öffnen zu können. Dabei stehen Hygienefragen besonders im Fokus“, erklärt Geschäftsführer Thomas Bielawski. Bis zum Bekanntwerden eines Wiedereröffnungs-Termins wird der Sauerlandpark auch abwarten, bevor er allen Käuferinnen und Käufern von Dauerkarten für die laufende Saison ein Kompensationsangebot für die Zeit machen wird, in denen sie mit ihren Familien den Park nicht genießen konnten. „Wir sollten erst final wissen, über welchen Schließungs-Zeitraum wir reden. Dann sind Art und Umfang eines Ausgleichs einfacher definierbar“, so Bielawski. Gleichzeitig ist es für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Tagen wunderbar zu erfahren, dass so viele Gäste den Park vermissen. „Das ist für uns das schönste Geschenk im Geburtstagsjahr. Unser Team hegt und pflegt das Gelände mit genauso viel Engagement und Liebe zum Detail wie in jedem anderen Frühjahr auch. Wenn unsere Gäste zurückkehren dürfen, werden sie einen wunderschönen Park erleben können!“

Aufgrund des weiter bestehenden Großveranstaltungs-Verbotes hat der Sauerlandpark entschieden, alle geplanten Events bis Ende Juni abzusagen. Dazu zählen der Trödelmarkt, Garten & Ambiente LebensART, unser Kinderfest ´Der fantastische Tag`, Route 46 – das US-Car-Festival und das Hüpfburgenfest. Bielawski: „Es macht keinen Sinn aufgrund der Gesamtsituation länger abzuwarten. Deshalb haben wir gemeinsam mit unseren Partnern schweren Herzens entschieden, die Veranstaltungen nicht durchzuführen.“ Die für Juni  geplanten Geburtstagsveranstaltungen werden, vorbehaltlich auch einer Absprache mit den beteiligten Kirchengemeinden für das ´paradiesunddas-Revival`, ins kommende Jahr verschoben. „Wir sind bei der Umsetzung auf das Zusammenspiel so unglaublich vieler Gruppen angewiesen, die in den letzten Wochen nicht gemeinsam planen oder etwas hätten einstudieren können. Genau darauf kommt es aber an.“ In diesem Zusammenhang wird auch die Auflösung des Dauerkartengewinnspiels ´DauerkartenGlück`, bei dem es als Hauptpreis einen Renault Clio des Autohauses Pape zu gewinnen gibt, verschoben. Hierzu wird der Park in den kommenden Tagen Details bekannt geben.

Viele Menschen aus der gesamten Region Südwestfalen haben sich insbesondere auch auf die Open Air-Konzerte Ende August im Sauerlandpark gefreut. In Anbetracht der erwarteten Besucherzahl der Events werden auch sie aufgrund des bis zum 31. August geltenden Veranstaltungsverbotes nicht zum geplanten Zeitpunkt stattfinden können. „Wir sind gerade mit allen beteiligten Künstlern und ihren Managements in intensiven und guten Gesprächen, um neue Termine im kommenden Jahr zu finden. Dieser Prozess wird zeitnah abgeschlossen sein“, betont Bielawski. Sobald die neuen Termine feststehen, wird sich der Park ebenso an die Öffentlichkeit wenden. „Karten behalten ihre Gültigkeit, niemand hat ein Risiko. Gibt es die Termine, kann sich jeder überlegen, ob er sein Ticket dafür nutzt oder einen anderen Weg wählt.“

Neue Termindaten stehen für das am 23. April geplante ´Rudelsingen` im Alten Casino und eine vom Sauerlandpark, im Auftrag des Kulturbüros, durchgeführte Veranstaltung mit Daniel Kebekus im Jugend- und Kulturzentrum am Park fest. Das Rudelsingen wird auf Samstag, 21. November im Alten Casino verlegt. Der neue Termin für David Kebekus ist Donnerstag, der 21. Januar um 19:30 Uhr – verlegt vom 29. April.