Wenn der Sauerlandpark Hemer am 16. & 17. Juni zum Route46-Wochenende ruft, treffen sich dort hunderte US-Car-Freunde und Harley-Fans zum größten Meeting der Region. Aber es ist nicht nur für die Liebhaber dieser ganz besonderen Fahrzeuge ein Ort, um zusammen zu kommen, zu plaudern und ihre mobilen Schätze zu zeigen, es ist auch für alle Besucher des Parks immer wieder ein Highlight beim Spaziergang diese besonderen Autos und Motorräder in Augenschein zu nehmen. Während das Route46-Festival tagsüber stets ein voller Erfolg war, funktionierten die Konzepte für den Abend des Festival-Samstags nur mäßig. „Deshalb haben wir nach einer neuen Idee gesucht und sind in der unserer eigenen Vergangenheit fündig geworden“, sagt Oliver Geselbracht, Eventleiter des Parks. Gemeinsam erinnerte man sich an das Landesgartenschau-Jahr 2010 zurück, als man mitten im Sommer ein ganz traditionelles Bergfest gefeiert hat. „Damals hatten wir die technische Ausstattung aufgrund einer anderen Veranstaltung stehen und haben alle Hemeranerinnen und Hemeraner, aber auch ihre Freunde aus der Region eingeladen, ein Sommerfest zu feiern. Der Eintritt war frei und alle konnten für einen Abend den Park genießen. Diese Idee werden wir jetzt wieder aufleben lassen“, so Geselbracht weiter.

Am Samstag, 16. Juni um 17:00 Uhr öffnen sich deshalb in diesem Jahr für alle die Tore des Parks, dann können Groß und Klein das 27 Hektar große Gelände, die Spielplätze, die Sportmöglichkeiten ganz umsonst und ohne Eintrittskarte genießen. „Wir wollen den Menschen einfach einen schönen Abend im Park und ein gemütliches Sommerfest rund um den Himmelsspiegel schenken. Gemeinsamkeit erleben, ist unser Motto“, ergänzt auch Geschäftsführer Heinz Kißmer. Partner des Parks an diesem besonderen Abend ist die Wirtschaftsinitiative Hemer, die die Stadtmarketing-Initiative ´zusammen leben in Hemer` bekannter machen möchte. „Gemeinsamkeit ist in unserer Stadt eine ganz besondere Stärke. Eine Tatsache, darauf dürfen wir stolz sein, die uns vielleicht von anderen Städten unterscheidet. Deshalb wollen wir einen Abend lang gemeinsam unseren Sauerlandpark genießen und dieses Sommerfest feiern“, erklärt Georg Verfuß, der 1. Vorsitzende der Wirtschaftsinitiative. Die will er aber gar nicht im Mittelpunkt des Abends sehen, sondern vor allem das bunte musikalische Programm, das der Sauerlandpark Hemer auf die Open Air-Bühne des Grohe-Forums bringen wird.

Mit ´Rio, the voice of Elvis` ab kurz nach 17:00 Uhr und der außergewöhnlichen Covermusik der ´The Les Clöchards` wartet bis 22:00 Uhr ein buntes musikalisches Familienprogramm auf alle Besucherinnen und Besucher. Zwischendurch haben Park und Wirtschaftsinitiative kleine Infoblöcke geplant, die die Aktion ´zusammen leben in Hemer` beschreiben. Außerdem können alle Gäste rechtzeitig zum Deutschland-Start in die Fußball-WM am nächsten Tag, eine Grillparty des Sauerlandpark-Partners ´EDEKA Frischecenter Grebenstein` gewinnen. Auch das Sommerfest selbst steht ganz im Zeichen einen besonderen Grillabends. Nicht nur zwei besondere Hemeraner werden auf der Bühne des Grohe-Forums gemeinsam grillen, sondern auch an den verschiedenen Streetfood- und Essensständen auf dem Forumsplatz wird für viel amerikanisch und deutsch Gegrilltes gesorgt sein. Von traditionellen Angus Burgern bis zu HotDogs, Corn Dogs, Chicken Wings und Fajitas bis zur obligatorischen Currywurst ist für alles gesorgt.

„Für die Gemeinsamkeit in unserer Stadt ist eine Veranstaltung wie das Sommerfest eine tolle Idee. So kann der Park an einem Abend auch einmal all diejenigen einladen, die vielleicht schon lange nicht mehr oder nur selten unser Stadtgarten nutzen. Ich danke auch der Wirtschaftsinitiative für die Unterstützung und freue mich, dass die Wirtschaft den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt zeigt, dass sie bereit ist, sich einzubringen. Insgesamt eine wunderbare Konstellation und gut für unser Stadtmarketing nach innen und außen“, betont Bürgermeister Michael Heilmann.

Der Eintritt in den Sauerlandpark am 16. Juni ist ab 17:00 Uhr frei. Der Zugang ist über den Eingang Deilinghofen und den bekannten Eventeingang für Großveranstaltungen am Nelkenweg frei. Hunde sind auch an diesem Tag im Sauerlandpark nicht erlaubt. Wir bitten dafür um Verständnis.

 

Die Acts:

Rio, the Voice of Elvis

Rio, the voice of Elvis, ist weltweit mehrfach ausgezeichnet als Elvis Interpret Nummer eins und gilt in Fan-, Fach- und Pressekreisen als „Bester Elvis seit Elvis“. Als dreifacher Europameister der Elvis-Interpreten und Golden-Elvis-Award-Winner, wurde ihm der Titel „Elvis 2000 – Elvis Tribute Artist of the Century“ verliehen.

Rio gehört zu den weltbesten Elvis-Interpreten und wurde als einziger Elvis-Act originalen Weggefährten der 70er Jahre begleitet. So reihen sich die komplette TCB-Band (Elvis’ Begleitband mit R. Tutt, J. Burton, J. Scheff, G.D. Hardin und J. Wilkinson), die Sweet Inspirations (Elvis‘ weibl. Backup-Chor mit M. Smith, E. Brown und P. Griffin), Mitglieder der Gruppen The Stamps (bestes männl. Gospel-Quartett & Elvis‘ Backup-Chor mit B. Baize, E. Hill und B. Owens) und Voice (Elvis‘ Studio-Chor mit Sherrill Nielsen), Donnie Sumner (Backup-Sänger für Elvis bei The Stamps Quartet und Leiter von VOICE INC.), Ray Walker (Bass-Singer bei Elvis’ Backup-Chor The Jordanaires) und Bergen White (Backup-Sänger für Elvis bei The Jordanaires und Elvis‘ Arrangeur für Brass und Streicher von 1970-1977) ein.

Rio, the voice of Elvis, wird um kurz nach 17:00 Uhr auf die Bühne gehen und hat mit seiner Band schon viele große Elvis-Fans begeistert.

 

Der restliche Abend gehört dann den:

The Les Clöchards

Es gibt Bands, die schaut man sich wegen der Musik an, und nur wegen der Musik. Dann gibt es Bands, die schaut man sich wegen der Show an, und nur wegen der Show. Und dann gibt es Bands, wenn auch nur ganz selten, bei denen man sich als Zuschauer fragst, weshalb bin ich jetzt eigentlich hier? Nicht weil sie langweilen, sondern weil man nicht mehr sagen kann, weil sie schlicht umhauen: dieses Schauspiel auf der Bühne oder diese Musik, die man so noch nie gehört hat.

The Les Clöchards gehören zu diesem raren Typus „unwiderstehlicher und allumfassender Begeisterer“. Mit ihrer Bühnenperformance treiben die fünf Sound-Vagabunden das Publikum durch drei Stadien der Verzückung: Staunen, Wallung, Ekstase. Echt jetzt!

Endet der Abend zuweilen gar mit Ohnmachtsattacken der Gäste, ist das weniger dem Geruch der Straße („L’odeur de la rue“ oder kürzer: „géstanque“) anzulasten, den die Herren in den Fifth Hand-Sakkos verströmen, sondern vielmehr ihrem Rock’n‘Roll, der für mehr als eine bildungsbürgerliche Grenzerfahrung gut ist.

Obwohl höchst preisbewusst mit Instrumenten ausgestattet (ein ranziges Schlagzeug, Saxophone vom Pfandleiher, die Heimorgel aus einem aufgelösten Partykeller, Bass und Gitarre aus dem Bastelkurs), verstehen es diese Prototypen des libertären Lebenswandels, großspurig mitzureißen und sich opulent zu inszenieren.

Den Shabby Chic erheben sie nicht nur zur Kunstform, sondern haben ihn erfunden. „Don’t take what you have not.“ Nimm, was dir vor die Füße fällt. Eine praktische Leitlinie, die nicht nur bei den Instrumenten und der Kleidung gelten, sondern auch bei ihrer Musik: Welthits von AC/DC oder Madonna werden mit warmen Bier übergossen, abgeleckt und mit Flohmarkt-Accessoires umgestylt.

Mittlerweile haben ´The Les Clöchards` (oder TLC, wie sie Kenner nennen) die Straße hinter sich gelassen, sind nicht mehr unter Brücken zuhause, sondern auf Festivals und in schnieken Clubs. Jenen verhelfen sie mit ihrer Authentizität und unrasierten Erdigkeit zur bitternötigen Street Cred. Außerdem sorgen sie wegen ihres akzentuierten Englisch und fehlerfreien Französisch auf allen wesentlichen Bühnen Europas für vollkommen beabsichtigte Pointen.