Jübergturm

Seit der Landesgartenschau ist er das Wahrzeichen der Stadt Hemer: Der Jübergturm thront hoch über dem Sauerlandpark. 240 Kanthölzer aus sibirischer Lärche fügen sich zu der elegantluftigen Holzkonstruktion des 23 Meter hohen Jübergturms.  Wer die 125 Stufen erklommen hat, genießt einen herlichen Ausblick über Park, Stadt und das Sauerland und erkennt, dass der Park mit seiner umliegenden Natur mehr als eine Reise wert ist. Vom Jübergturm fällt der Blick gen Osten auf ein Hochplateau. Der ehemalige Truppenübungsplatz am Parkeingang Deilinghofen ist zu einem großen Naturschutzgebiet geworden.

Die Nordrhein Westfalen-Stiftung hat den ehemaligen Standortübungsplatz Apricke im Jahr 2007 für Zwecke des Naturschutzes erworben, um die artenreiche Vegetation mit vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten zu erhalten. Auf dem 65 Hektar großen Areal weiden  Heckrinder, Dülmener Wildpferde und Ziegenherden.

Auf Wanderwegen, die teilweise die ehemaligen Panzerstraßen nutzen, lässt sich das hügelige Gelände zu Fuß, per Fahrrad oder mit Inlinern erkunden. Viele Informationen über die Weidetiere und ihre Aufgaben für die Landschaftspflege sowie über die Geschichte des Gebietes finden Besucher an sechs Aussichtspunkten. Einmalig ist auch der durch das Naturschutzzentrum des Märkischen Kreises angelegte größte Obstsortengarten Westfalens. 160 verschiedene Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumensorten säumen den Spazierweg auf der Rückseite des Sauerlandparks.

Manche Sorten sind so selten, dass niemand den Namen ihrer Art überliefert hat. Die Lüdenscheider Naturschützer gaben ihnen Namen wie „Eisborner Zuckerbirne“ oder „Halinger Luisenapfel“.