Es gibt wenige Rockbands, die von sich behaupten können, dreieinhalb Jahrzehnte mit von der Partie zu sein, ohne je wirklich Staub angesetzt zu haben. Extrabreit, die Erfinder des deutschen Pop-Punks, gehören allerdings definitiv dazu. Aus den fünf Jungs, die 1978 in Hagen aufbrachen, um die Herzen renitenter Teenager und die Charts im Handstreich zu nehmen, sind gestandene Männer geworden. Auch deshalb wirkt die Band um Kai Havaii und Stefan Kleinkrieg langsam zeitlos. Abseits aller Moden und neuer Stilrichtungen haben sie sich behauptet – und sie rocken heute erst recht so, als gäbe es kein Morgen.

Das Publikum dankt es ihnen – auch weil die Liste ihrer Hits und Klassiker lang ist: Von ´Hurra, hurra, die Schule brennt` bis ´Polizisten` und ´Flieger`, ´Grüss mir die Sonne`, von ´Kleptomanie` und ´Für mich soll’s rote Rosen regnen` bis zu ´Der Präsident ist tot` und ´Hart wie Marmelade` – um nur einige zu nennen. Aber auch neuere Songs wie ´12 Sekunden`, ´Besatzungskind` und ´Verrückte Welt` werden bei den Live-Konzerten längst genauso beseelt mitgesungen, wie die Evergreens.

Auch weil Extrabreit in ihren Songs einen Stil pflegen, der inzwischen selbst klassisch ist und der nicht nur alte Fans begeistert: Straighter Rock ’n‘ Roll, laut, klar und energiegeladen – dabei immer unverwechselbar durch die Mischung aus coolem Textwitz und musikalischen Abenteuern.

Am Donnerstag, 21. September gastiert die Kultgruppe im Alten Casino des Sauerlandparks. Tickets für das Konzert, das um 19:30 Uhr beginnt, gibt es ab 24,90 Euro im Ticketshop des Sauerlandparks und bei adticket.de. An der Abendkasse kosten die Tickets 27,00 Euro.

Denen, die waren, denen, die sind und denen, die sein werden: BREIT SEIN IST ALLES!

 

Support: Virgin

Virgin ist ein typisches Kind der 70er Jahre. Lange vor der Pee-Wee Bluesgang und Zoff haben sich einige damals junge Musiker zusammengeschlossen, um die Musik ihrer Idole nachzuspielen. Aus dieser besonderen Konstellation erwuchs dann Mitte des Jahrzehnts eine der erfolgreichsten europäischen Bluesgruppen, die Pee-Wee Bluesgang.

Virgin allerdings ist eine etwas andere Coverband. Sie unterscheidet sich vor allem durch ihren authentisch gespielten ´Santana-Sound`. Maßgeblich sind es Stücke, die aufgrund ihres Anspruchs eben nicht zu den obligatorischen Cover-Sounds gehören. Dafür sorgt vor allem Thomas Hesse, ein echter Ausnahme-Gitarrist, der gemeinsam mit der Stimme von Sänger Richard Hagel Akzente setzt.

Wer Virgin und Extrabreit am 21. September live auf der Indoor-Bühne des Alten Casionos erleben will, sollte sich jetzt Tickets sichern.